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ZE Zentrum für Entrepreneurship

PFH zeigt Vielfalt bei der 4. Nacht des Wissens

"Ich wusste gar nicht, dass Sie an der PFH so vieles anbieten", war ein oft gehörter Satz bei der vierten Göttinger Nacht des Wissens am Samstag, dem 26. Januar. Mehr als 1.000 interessierte Bürgerinnen und Bürger haben sich auf den Weg in PFH gemacht, um gezielt an Mitmachaktionen und Vorträgen teilzunehmen oder sich einen Eindruck von den Forschungsgebieten der Hochschule zu verschaffen.

Kreatives und innovatives Denken: Dies war ein Angebot des ZE Zentrum für Entrepreneurship bei der 4. Nacht des Wissens - PD Dr. Mark Euler mit Schülern bei der Turmbau-Aktion "Marshmallow-Challenge".

Alle Departments waren vertreten: Psychologie, Technologie und Management. Dabei reichte das Spektrum vom 3D-Drucker, der live eine individuelle Gesichtsmaske anfertigte, bis zu aktuellen Crowdfunding-Projekten in Südniedersachsen. Auf besonders großes Interesse stießen die Mitmachaktionen im Bereich der Psychologie. Prof. Dr. Michael Gutmann und Dipl.-Psych. Karen Märtens boten in einer jeweils 15-minütigen Mitmachaktion kleine Übungen zur schnellen Stressreduktion und aktiven Entspannung an. Beim Team um Prof. Dr. Youssef Shiban nutzten Besucher rege die Möglichkeit, "Virtual Reality" einmal selbst auszuprobieren. Egal ob Höhenangst oder Spinnenphobie – mit der Methode werden fast beliebige Situationen geschaffen, in denen die Menschen agieren können und viele PFH-Besucher wollten genau das testen.

 

Kreativität und Geschick waren bei der Mitmachaktion "Querdenken im Kreativraum" gefragt, welche Prof. Dr. Bernhard Vollmar und sein Team vom Zentrum für Entrepreneurship vorbereitet hatten: Innerhalb von 10 Minuten musste mit vorgegebenem Material ein möglichst hoher Turm gebaut werden, der ein Marshmallow tragen sollte. Dass dabei kreatives Denken und Problemlösungs-Kompetenz gefragt waren, haben insbesondere die jüngeren Besucher unter Beweis gestellt.

 

Gut vorbereitet und sehr gezielt waren Besucher zu Vorträgen gekommen, die das Verhalten der Generation Z, die Biomechanik als Teil der technischen Orthopädie, die Möglichkeiten des Werkstoffs Carbon oder die Entwicklungsperspektiven für das subsaharische Afrika behandelten. "Full house" meldete an diesem Abend gleich drei Mal Dr. Julian Voss, Professor für Allgemeine BWL. Er hatte unter dem Titel "Flexitarier für mehr Klimaschutz" zum Vortrag inklusive einer Degustation von "State of the Art"-Fleischersatzprodukten geladen, was offensichtlich den Zeitgeist vieler Besucher traf und gleichzeitig für rege Diskussionen genutzt wurde. Darüber hinaus bot die familiäre, persönliche und entspannte Atmosphäre in den PFH-Räumlichkeiten eine sehr gute Gelegenheit, auch einmal einzelne Themen mit den anwesenden Professoren und Studierenden zu vertiefen.

 

"Bei 370 Veranstaltungen an 25 Orten in ganz Göttingen fällt die Auswahl bei der Nacht des Wissens nicht leicht. Umso mehr freuen wir uns, dass sich wieder so viele Besucher auf den Weg zur PFH gemacht haben", stellte PFH-Präsident Prof. Dr. Frank Albe fest. Zu später Stunde begrüßte er unter den zahlreichen Gästen auch Prof. Dr. Ulrike Beisiegel, Initiatorin der Nacht des Wissens und Präsidentin der Universität Göttingen. "Ihr Interesse galt vor allem den Orthobionik- und Entrepreneurship-Mitmachaktionen. Schön, dass das Treffen geklappt hat", so Albe.

 

Die Hochschulleitung bedankt sich bei allen Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern, Professorinnen und Professoren, die mit ihrem Engagement zum Gelingen der 4. Nacht des Wissens an der PFH beigetragen haben. Außerdem danken wir dem zuständigen Team der Universität Göttingen für die tolle Gesamtorganisation der Veranstaltung.

 

 

Fotogalerie

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